HARRY KANTERS aus Breda in den Niederlanden.
Er war ursprünglich Multi-Instrumentalist, hat sich aber auf Jazzklavier von Ragtime bis zum frühen Bebop spezialisiert. Er ist nicht nur als Bandpianist, sondern auch als Solist sowie Arrangeur und Initiator von Musikprojekten sehr begehrt, und hat mit Jazzgrößen wie Lillian Boutté, Dan Barrett, Warren Vaché und Leroy Jones Tourneen gemacht. Man kann ihn weltweit auf Festivals von Ascona bis Kobe (Japan) erleben oder auf unzähligen LPs und CDs hören.
THOMAS L'ÉTIENNE, geboren 1956 in Hamburg, ist russischer, französischer und deutscher Abstammung. Er fing mit Balalaika an, wechselte aber aus Begeisterung für den New-Orleans-Jazz bald zur Klarinette. Häufige und ausgedehnte Aufenthalte in New Orleans haben ihm die notwendige Erfahrung und Reife verliehen. So hat er eine charmante und überzeugende Bühnenpräsenz entwickelt.
Er war Gast bei fast allen wichtigen Jazzfestivals weltweit. Sein Klarinettenspiel erinnert an die großen kreolischen Meister wie Jimmie Noone, Albert Nicholas und Barney Bigard. Seine Liebe zur – ebenfalls kreolischen – karibischen und südamerikanischen Musik fügt seiner Ausdruckskraft eine weitere Dimension hinzu. Er hat sich außerdem als begabter Komponist und gekonnter Arrangeur etabliert.
OLIVIER FRANC, Sohn des französischen Altmeisters und Bechet-Schülers René Franc. Er ist ein mittlerweile weltberühmter Solist im Bechet-Stil, auch Träger des PRIX SIDNEY BECHET und nun schon lange mit dem INTERNATIONAL TRIO verbunden, wovon fünf gemeinsame CDs zeugen. Als bislang einziger Europäer wurde er im Lincoln Center in New York als Solist verpflichtet, wo er von der Band von Wynton Marsalis begleitet wurde. In Frankreich gewinnt er allmählich den Status einer Legende. Er erhielt den Prix de l'Academie de Jazz und wurde 1997 und 2012 zum "Musiker des Jahres" vom Hot Club de France gewählt.